BAND-BIO

Once Upon A Time

 

Es war einmal ein junger Kerl. Der träumte von einer Musikerkarriere. Nichts einfacher als das. Die Stars und Sterne leben es vor.

 

Man nehme also ein paar Musiker (angehende), suche einen Proberaum zum Lärm machen und los geht’s. Doch so einfach war’s nun auch wieder nicht. Man hatte zwar schon früher mal in einer Schulband gespielt und die Gig-Atmosphäre geschnuppert, aber...

 

1983 war es dann soweit. Man(n) wollte endlich seine eigene Band und seine eigenen Songs komponieren, Konzerte geben...

 

Es fanden sich also zur ersten Probe Ralph (Gitarre) Markus (Tasten), Urs (Schlag), René (Bass) und Frank für den Gesang und Saxophon ein. Das Quintett war also geboren. Nun

ging’s ans Songschreiben. Ideen und einzelne Noten wurden umgesetzt und zusammengefügt.

 

Aber es tönte natürlich ganz und gar nicht wie bei den Grossen. Die Verstärker waren alt, das ganze Equipment war völlig überholt. Man hatte sich alles aus Occasionsbeständen zusammen gekauft. Die Stilrichtung war irgendwo zwischen Rock, Pop und Blues. Verschiedenste Elemente aus Jazz, Funk und Blues wurden in ein ganzes zusammen gefügt. Die Band erhielt den Namen BATCH (zusammen).

 

Nun ging’s auch ans Texte schreiben. Wir dachten immer dass wir eine Botschaft rüber bringen müssten. Obwohl eigentlich sowieso die gesungenen englischen Texte niemand verstand. Trotzdem war es immer wieder eine Herausforderung Texte mit gewissem Inhalt auf die Musik anzupassen. So z.B. über Dinge die einem beschäftigten oder das Leben veränderten.

 

Nach endlosen Proben hatten wir dann doch endlich ein beachtliches Repertoire zusammen. Bereit für den ersten Live-Gig. Wir waren total aufgeregt. Wir konnten am Gymnasium-Abschluss-Ball zeigen was wir so drauf hatten.

 

Es war gar nicht so schlecht. Wir fühlten uns super. Konzerte folgten in der näheren Umgebung (Jugendhäuser, Pubs, Partys etc.).

 

Da die Musik ziemlich Zeit beanspruchte, wurde die Band zwischenzeitlich mit etlichen Musikerwechseln konfrontiert. Dies hatte zur Folge, dass wir beim Komponieren nie vorwärts kamen. Im Jahr 1986 kam Max am Keyboard dazu und brachte frischen Wind in die Band. Wandy spielte neu die Gitarre. Auch 1986 gingen wir zum ersten Mal ins Studio und produzierten für unsere Fans und uns eine Kassette mit 10 Songs. Die Produktion wurde im Schweinesound, Luzern aufgenommen.

 

1989 waren Lee, Mischa, Urs, Max und Frank soweit um im Soundville Studio, Luzern eine Singel mit 2 Songs aufzunehmen. Leider war die Produktion nicht das Gelbe vom Ei. Die Scheibe hatte einfach zuwenig Druck. Wir waren ganz und gar nicht zufrieden. Jedoch meinten die Verantwortlichen des Studios, dass dies unsere Schuld sei. Kein Konzept, kein Manager, kein Produzent, tja...

Diese Erfahrung mussten wir leider machen. Wir schworen uns es beim nächsten Mal besser zu machen.

 

Nachdem die Scheibe getauft war, hatten wir einige erfreuliche Auftritte. Wir haben sogar Autogramme beim Anzeiger Luzern am Rathausquai Luzern sowie in der Mode Boutique Chicago in Willisau verteilt.

In der Presse wurde im Insider, Anzeiger, LNN bis zu lokalen Blättern sowie im MusicSzene

über uns berichtet.

 

1988 konnten wir am Leue-Rock  teilnehmen. Dieses Open-Air war absolut spitze für uns. Vor ca. 1500 Zuschauern haben wir alles gegeben.

 

Im Jahre 1990 haben wir den Namen gewechselt. Nach langem hin und her entschieden wir uns aus über 100 Möglichkeiten für: Oxygen (Sauerstoff).

Zwischen den Jahren 1989-90 hatten wir wiederum sehr viele Musikerwechsel. Und wir fanden einfach nicht das richtig harmonierende Team.

 

Wandy (Guitar), Marco (Guitar), Chregu (Guitar), Flumi (Bass), Loris (Bass), Remo (Drums)

 

 

1994 kamen Roli (Guitar) und José (Bass) dazu. Es harmonierte ab dem ersten Ton. Bereits in diesem Jahr spielten wir im Babilonia in Luzern vor ausverkauftem Haus. Jedes Jahr konnten wir nun im Stadtkeller Luzern ein Konzert geben. Es war für uns immer ein besonderes Erlebnis vor Heimpublikum zu spielen.

 

1995 folgte die 1. CD im Schweinesound aufgenommen. Wir produzierten, arrangierten, schrieben den Text selbst. Es hat super Spass gemacht. Sogar das Booklet wurde selber produziert und gedruckt. Die Auflage der CD mit nur 6 Songs war ca. 50 Stk.

 

1999 folgte die 2. CD (O2). Auch diese Produktion wurde im Schweinesound Luzern aufgenommen. Nun hatten wir bereits eine Auflage von 500 Stück. Leider lief der Vertrieb nicht über die Plattenläden. So war der Abverkauf relativ holprig. Die CD-Taufe war im Schwanen Luzern. Am Konzertabend verkauften wir über 250 CDs. Das grosse Ereignis war unsere Darbietung zur Plattentaufe. Wir haben uns etwas ganz besonderes ausgedacht.

 

Ein kleines Theaterstück, wobei wir am Schluss noch strippten. Dies kam beim Publikum (vor allem bei den weiblichen Besuchern) extrem gut an. Alle hatten riesigen Spass.

 

Im Jahr 2000 nehmen wir an der Innerschweizer Vorausscheidung für das Emmer Open-Air

statt. Wir schneiden zwar gut ab, jedoch gehen die Platzierungen an andere Bands. Trotzdem

es hat Spass gemacht. Auch in diesem Jahr verlässt uns Remo (Drums), welcher nun seit einigen Jahren für den Takt verantwortlich war. Er geht neue Solowege, d.h. er gibt Kurse

für Diddgeridoo sowie Konzerte in der ganzen Schweiz.

 

Im Jahre 2000 traten wir dem VSM (Verband Schweizerischer Musikschaffenden) bei. Der Verband setzt sich für die Belange der Musiker in der Schweiz ein. Im gleichen Jahr schalteten wir unsere eingene Homepage auf unter: www.oxygenrock.ch

Remo ist für die Gestaltung und Updates verantwortlich. Danke.

 

Im 2001 wird Remo in den Vorstand des VSM gewählt und vertritt nun ab sofort alle Belange

der Musiker in der Schweiz. Er ist ferner verantworlich für die VSM Homepage.

 

Wir blicken nun auf  8 Jahre gemeinsames Musizieren zurück und sind seit längerer Zeit die gleichen Jungs. Dies wirkt sich bei der Musik speziell in der Kreativität und Spontanität aus. Wir erreichen auch viel einfacher unsere gesteckten Ziele.

 

Im Jahre 2001 mussten wir unser Probelokal, welches wir seit über 10 Jahren hatten, räumen.

Wir fanden in Eschenbach einen super Raum und bauten ihn nach unseren Vorstellungen um.

Mit Hämpe am Schlagzeug bekommt die Band wiederum neue Impulse und erstellt im Jahre

2001 ein komplettes neues Repertoire. Wir hatten auch in diesem Jahr die Möglichkeit, an der

Vorausscheidung „Prix Walo“ mitzumachen. Dieser Contest hat riesig Spass gemacht. Leider

hat es auch hier nicht für einen Spitzenplatz gereicht.

 

Die neuen Songs erscheinen auf der 3. CD „Light me up“ im Mai 2002.

Die Studioaufnahmen sind wiederum bei Rolf Schmidt vom Schweinesound in Luzern.

 

In den Jahren 2003/04 folgten Gigs wie zum Beispiel am OpenAir Ebikon. Ende 2005 verlässt

uns Hämpe am Schlagzeug. Mit Michi finden wir einen grossartigen Teamplayer. Mit neuem Songmaterial ziehen wir uns im Jahre 2006/07 für ein neues Album in die Katakomben zurück.

 

Mit dem Album „Sweet ’n’ sour“ geht die Band wiederum neue Wege und komponiert eingängige Balladen und Rocksongs. Die CD erscheint im 2007 und wird im Stadtkeller Luzern gebührend getauft.

 

Nach über 10 Jahren hatte uns Roli (Gitarre) Ende 2008 verlassen, um neue musikalische Wege zu gehen. Mit Adi finden wir einen neuen, begnadeten Gitarristen. Fürs 2009 heisst es nun alle Songs mit Adi neu aufbereiten bzw. neu arrangieren. Denn schon warten wieder die nächsten Gigs.

Seit der Neuformierung im 2012 sind sie nur noch zu Viert. Aber die Songs wurden dadurch eher noch griffiger und rockiger. Experimentierfreudig waren OxyGen schon immer. Doch sie sind den Wurzeln treu geblieben. Mit eingängigen Melodien und Gitarrenriffs ist jeder Song eine neue Entdeckung und ein Genuss für die Ohren.

 

Die Stimme des Frontsängers Frank Arnet prägt seit der Geburtsstunde der Band die Musik von OxyGen. Den Groove legt neu Simi harmonisch und kompakt. Am Bass ist José der Fels in der Brandung. Sein Zupfinstrument beherrscht und fordert er jedes Mal aufs Neue. Der, welcher mit der Gitarre tanzt ist Rainer. Ob Riffs oder Soli er kitzelt das letzte aus seiner Gitarre raus. Dies macht die Songs von Oxygen einzigartig, unverwechselbar und abwechslungsreich.

 

Im Jahre 2014 sind alte Songs umgeschrieben und neues Songmaterial dazu gekommen. Im Frühjahr 2015 werden die

neuen Songs im Tonstudio eingespielt. Man darf gespannt sein

auf die fünfte CD der Band!

Band-Mitglieder

 

Frank der Freie

Wir schreiben das Jahr 1962. Es ist bitter kalt draussen. Geboren wurde er am 14. des dritten Monates im Jahr. Eine eingenartige Stille herrschte. Doch dies sollte sich bald ändern. Der Schreihals in Person wurde am Aschermittwoch geboren. Ein Kind des Schreckens? Nein, nein, so schlimm wie es zuerst aussah war es dann doch nicht. Er entwickelte sich prächtig und konnte schon schnell alle gängigen (benötigten) Fluchwörter. Die eigentliche Gesangsbegabung wurde ihm mehr oder weniger in die Wiege gelegt (ital. Abstammung). Leider hat er aber dann die Begabung in der Wiege vergessen. Denn erst 18 Lenze später gründete der junge Mann eine eigene Band. Doch kein Meister fällt einfach so vom Himmel. So wurden er und seine Musiker arg geprüft. Der grosse Wurf (Hit) gelang im vergangenen Jahrtausend nicht mehr (trust me, you never know). Nichts desto trotz, die Freude am Musizieren steht vor dem Erfolg. Solange es Spass macht, wird er wohl oder übel noch lange vor sich hin singen....

José, die katalanische Kampfwanderniere

Das fragt er sich selber auch. Eigentlich wäre er für Dudelsack, Maultrommel oder Nepalesische Klangschale bestimmt gewesen. Aber schliesslich hat man Freunde, welche eine Band gründen. Anfänglich half er mit, indem er Schlagzeug spielte, wenn der reguläre Schlagzeuger mal wieder unmögliche Arbeitszeiten hatte. Und dann, als schliesslich ein Konzerttermin immer näher rückte und sich die Bandmitglieder für keinen der Bewerbungskandidaten entschliessen konnten, fragten sie ihn: "He, in zwei Wochen ist Konzert. Möchtest du nicht Bass spielen?" Na ja, Bass spielen kann schliesslich jeder, und er bewies, dass er in dieser Hinsicht keine Ausnahme darstellte. Und seit damals zupft er regelmässig an den Saiten seiner Bassgitarre. Seit 1992 tut er das bei OxyGen. Wie sein Weg zu OxyGen führte, will keiner mehr wirklich wissen. Viel mehr ist man gespannt, wann er seine Drohung wahr macht, und zur Band von Polo Hofer wechselt. Wenn er sich nämlich nicht beeilt, gibt es den Polo nicht mehr, und er ist verdammt, auf immer und ewig bei OxyGen zu bleiben.

Was macht ein Junge mit Asthma? Musik!

Was macht ein alter Sack auf der Suche nach dem richtigen Leben? Musik!

Wieso gerade Rockmusik? Weil sie laut ist.

Wieso denn gerade Gitarre? Weil sie wie eine Frau in den Händen liegt.

Warum gerade Sauerstoff von Oxygen? Weil es das Internet gibt.

Warum nicht nur Musik? Weil ich eine Familie ernähren muss.

 

Jetzt geht’s richtig los. Vorbei ist die Zeit von Nahrungssuche und Hierarchiekämpfen!

Der Jungspund

Wieso ein (noch)Zwanziger, dem die Welt offen steht, sich jeden Montagabend mit drei alten Säcken in einem Übungsraum einsperrt?
Vielleicht weil es musikalisch nicht nach ganz oben gereicht hat und die Gesprächsthemen in einer Männergruppe sympathischerweise über die Altersgrenzen hinweg gleich zu bleiben scheinen.

Dass bei Oxygen ab sofort einige Doublebase-Läufe durchklingen, mag überraschen, ist aber wohl der Tatsache geschuldet, dass sich Simi in seiner Jugend für einige Zeit in den Gefielden des Hardcore-Punks aufhielt. Der musikalische Werdegang beinhaltet aber auch deutlich sanftere Stationen: Country-Rock mit Suzanne Klee, die spontane Aushilfe bei einem 80-köpfigen Akkordeon-Orchester oder das Firmenprojekt Cavern Street mit Chartplatzierung „Hello Tomorrow“– Simi findet meistens einen passenden Beat.

Seine Ambition ist übrigens, das Publikums-Durchschnittsalter bei künftigen Auftritten auf ein akzeptables Niveau zu senken. Daran hätten sicher auch die Jungs ihre Freude.